• Zwei Kinder betrachten eine Obstbaumblüte von der Nähe
    ©Heinz Peterherr-52

Klimawandel verstehen. Natur erleben.

Wie Naturpark-Schulen den Wandel sichtbar machen – direkt vor der eigenen Schultür.

Wenn sich Blühzeiten verschieben, Arten wandern und Landschaften verändern, wird der Klimawandel greifbar. In den Naturpark-Schulen wird daraus ein lebendiges Lernfeld – mitten in einer Landschaft voller Leben.

Der Klimawandel zeigt sich nicht nur in Zahlen – sondern in unserer unmittelbaren Umgebung:
in früher blühenden Wiesen, trockeneren Böden oder neuen Tierarten.

Das Projekt „Klimawandel trifft Naturpark-Schule“ hat diese Veränderungen für Kinder und Jugendliche erlebbar gemacht. Gemeinsam mit Pädagog:innen, Naturvermittler:innen und regionalen Partnern wird der Naturpark zum Lernraum – draußen, sinnlich und voller Entdeckungen.

So wird aus Wissen ein echtes Naturverständnis – und aus Beobachtung ein persönliches Aha-Erlebnis.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Frage:
Wie verändert sich unsere Natur – und was bedeutet das für uns?

Schüler:innen erforschen ihren Naturpark im Jahreslauf und beobachten:

  • wann Pflanzen blühen
  • welche Tiere auftreten oder verschwinden
  • wie sich Wetter und Lebensräume verändern

Dabei verbinden sich Naturbeobachtung, Wissenschaft und persönliches Erleben.
Die Kinder werden selbst zu Forscher:innen – aufmerksam, neugierig und mit allen Sinnen.

Eine Gruppe fröhlicher Kinder erkundet die Natur und entdeckt die Wunder der Umgebung. Unter der Anleitung einer engagierten Betreuerin lernen sie spielerisch über die Tier- und Pflanzenwelt. Die Atmosphäre ist geprägt von Neugier und Freude, während die Sonne sanft auf die Szene scheint.
©© Chris Laistler/Branding_Brothers

Lernen in einer Landschaft im Wandel

Was macht das Projekt besonders?

©Josef Bollwein

„Wenn Kinder selbst entdecken, wie sich ihre Umgebung verändert, entsteht echtes Verständnis – und Verantwortung für die Zukunft.“

Cornelia Kassil, Projektleitung Naturpark-Schulen & -Kindergärten

Das Projekt zeigt eindrucksvoll: Kinder und Jugendliche entwickeln ein feines Gespür für ihre Umwelt.

Sie lernen, Veränderungen wahrzunehmen, zu hinterfragen und einzuordnen.
So wächst nicht nur Wissen – sondern auch eine tiefe Verbindung zur eigenen Landschaft.

Natur wird nicht abstrakt vermittelt, sondern als das erlebt, was sie ist:
wertvoll, lebendig und im Wandel.