Es gibt nur wenige Pflanzen, die Sie weder sehen noch berühren müssen, um auf sie aufmerksam zu werden. Der Bärlauch zählt mit Sicherheit dazu!
Sein unverkennbarer Geruch durchströmt im Frühjahr für wenige Wochen die Laubwälder und lässt die Herzen vieler Gourmets und Hobbyköche höher schlagen. Das üppige Grün seiner Blätter, der knofelige Duft und der feine Geschmack bieten zusammen ein Erlebnis für alle Sinne, das Sie nicht verpassen sollten!
Grüner Teppich für Besucher
Während Frühjahrsboten wie Schneeglöckchen oder Leberblümchen in den Wäldern bereits ihre prachtvollen Blüten zur Schau stellen, bahnen sich die jungen Blätter des Bärlauchs gerade erst ihren Weg durch die Laubschicht. Es dauert nicht lange, und mancher Waldboden ist flächig vom satten Grün der Blätter bedeckt.
Bärlauch tritt typischerweise in Massenbeständen auf, und man könnte fast glauben, der Wald breite diesen „Grünen Teppich“ aus, um seine BesucherInnen nach dem langen Wintergrau auf´s Herzlichste zu begrüßen. Wenn wenige Wochen später Traubenkirsche und Rosskastanien zu blühen beginnen, platzen auch die Blütenknospen des Bärlauchs auf, übrigens eine Delikatesse.