„Streuobstanbau in Österreich“ als immaterielles Kulturerbe anerkannt

Der „Streuobstanbau in Österreich“ wurde in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen.

Die Österreichische UNESCO-Kommission hat der ARGE Streuobst am 01.12.2023 mitgeteilt, dass der „Streuobstanbau in Österreich“ in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Österreich aufgenommen wird.

Hans Hartl, Obmann der ARGE Streuobst, freut sich besonders über diesen Erfolg: „Das Prädikat „immaterielles Kulturerbe“ ist eine besondere Auszeichnung und Anerkennung für alle jene Menschen, die sich seit Generationen um die Erhaltung der Streuobstbestände und der damit verbundenen Kultur in Österreich bemühen.“

Laut UNESCO-Kommission stiftet der Streuobstanbau in Österreich „sozialen Zusammenhalt, strukturiert den Alltag und ist ein Wiedererkennungsmerkmal für die betreffenden Regionen. Die sowohl innerfamiliäre als auch im Rahmen des öffentlichen Lebens und in Vereinen erfolgende Weitergabe ist ein wichtiges Erfolgskriterium für die Erhaltung.“

Die Urkundenverleihung durch die UNESCO-Kommission wird im Laufe des Jahres 2024 erfolgen.

Kontakt für Rückfragen:
ARGE STREUOBST
Österreichische Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Streuobstbaus undzur Erhaltung obstgenetischer Ressourcen

Obmann Hans Hartl, Tel. +43-664-430 06 95
info@argestreuobst.at

Niederösterreichische Naturparke, welche sich dem Streuobst widmen: