Blockheideteich, © POV

Die Vielfalt in unserer Hand – Wir für Bienen in Niederösterreichs Naturparken

Der Schutz der Artenvielfalt beginnt bei uns selbst. Im eigenen Garten und durch unser Verhalten können wir viel für die Natur tun.

Mit der Kampagne „Wir für Bienen“ des Landes und der Landwirtschaftskammer NÖ wird der Fokus auf die Biodiversität in unserem Bundesland gelegt.

Naturparke bieten Bienen Heimat!

Gemeinsam mit der Kampagne Wir für Bienen setzen die 20 niederösterreichischen Naturparke ein Zeichen für den Schutz von Bienen, Bestäubern und Co.!

Im Rahmen der Kooperation geht es um die Förderung des Lebensraums für Insekten, das Anlegen von Blühwiesen und Bienenweiden (Hecken mit heimischen Gehölzen aus den NÖ Regionen). Durch die Neuanlage von ca. 1.500 Laufmetern neuen Hecken werden verschiedene Leistungen der Landschaft gesichert: Insektenschutz, Bestäubung von Obst- und Gemüse, Schutz vor Winderosion, Stärkung und Verbesserung des regionalen Kleinklimas.

Die Besucherinnen und Besucher der Naturparke werden auf Schritte und Maßnahmen für den Schutz und die Förderung von Insekten hingewiesen.

So geben wir Bienen eine Heimat

Bäuerinnen und Bauern leisten mit ihrer täglichen Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Artenvielfalt. Auch jede/r Einzelne/r kann etwas beitragen. Ein naturnaher Garten bringt allen etwas. Wir Menschen genießen den Schatten der Obstbäume und die Früchte im Herbst. Wer Tiere in seinen Garten lockt, tut aber auch etwas für die Artenvielfalt. Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge bestäuben Obstbäume und Beerensträucher und sorgen so für reiche Ernte. Vögel finden Nistplätze in Hecken und Sträuchern. Igel, Spitzmaus, Eidechse und Molch besiedeln Holzstöße und Steinmauern.

So geben Sie Bienen eine Heimat

Mit der Wir-für-Bienen Hecke machen Sie unsere Bienen, Hummeln und sich selbst glücklich. Wenn Sie ein Wir-für-Bienen-Heckenpaket der Regionalen Gehölzvermehrung verwurzeln, schaffen Sie einen Beitrag für ein Mehr an Bestäuberinsekten, an Vielfalt und an gesundem Obst und Gemüse im eigenen Garten. 

Das Heckenpaket besteht aus zehn verschiedenen, reich blühenden Strauch- und Baumarten und ist eine wahre Pollen- und Nektarweide:

Gewöhnliche Berberitze
Roter Hartriegel
Faulbaum
Holz-Apfel
Gewöhnliche Traubenkirsche
Schlehdorn
Hunds-Rose
Salweide
Purpurweide
Himbeere

Bestellung bis 14. Oktober möglich

Die Wir-für-Bienen-Hecke und zahlreiche weitere Bäume und Sträucher für Bienen, Saft oder Schnaps, Wildfruchtgenuss oder bunte Herbstfärbung können Sie unter www.heckenshop.at oder bei den unten genannten Naturparken direkt bestellen. Bei einer Bestellung im Naturpark fallen keine Versandkosten an, und die Hecken können direkt im Naturpark zum vereinbarten Zeitpunkt abgeholt werden. Hier finden Sie die Sortimentsübersicht zum Download.

WaldviertelNaturpark Hochmoor Schrems, Naturpark Blockheide, Naturpark Nordwald
Donau: Naturpark Jauerling-Wachau
MostviertelNaturpark Ötscher-Tormäuer, Naturpark Ybbstal, Naturpark NÖ Eisenwurzen
Wienerwald: Naturpark Purkersdorf
Wiener Alpen: Naturpark Sierningtal-Flatzer Wand, Naturpark Landseer Berge
Weinviertel: Naturpark Leiser Berge 

Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte direkt an den gewünschten Naturpark.

Weitere wichtige Informationen rund zum Thema:

Wildblumen und heimische Sträucher

Heimische Wildblumen-Arten und Sträucher stellen für die Insektenfauna eine ideale Nahrungsgrundlage dar. Pflanzen mit unterschiedlicher Blütezeit bieten vom Frühjahr bis spät in den Herbst einen reich gedeckten Tisch für Bienen, Schmetterlinge, Käfer und andere Bestäuber.

Insektenhotel

Einfache Nisthilfen aus entrindetem Laubholz mit drei bis zehn Millimeter großen Bohrlöchern reichen vollkommen. Die Wände der Löcher sollten möglichst glatt sein. Wählen Sie für die Nisthilfen einen sonnigen, vor Wind und Regen geschützten Platz. Gegen hungrige Vögel schützt ein Netz vor der Nisthilfe. Die Einflugschneise für die Insekten sollte ansonsten möglichst frei sein. Insektenhotel - selber bauen....

Altholz für den Winter

Einige Insektenarten wie etwa manche Schmetterlinge überwintern als Puppe. Falllaub, Reisighaufen oder Altholz bieten dafür ideale Bedingungen. Aber auch Igel, Eidechsen oder Vögel suchen sich hier gerne ein Plätzchen und ziehen ihre Jungen auf. Lassen Sie im Herbst die Überreste von Pflanzen stehen.

Sorgsamer Umgang mit Pflanzenschutzmittel

Spritzmittel, Dünger und andere chemische Hilfen sind in einem Naturgarten nicht notwendig. Heimische Pflanzen sind an unsere klimatischen Verhältnisse gut angepasst und brauchen in der Regel keine nährstoffreichen Böden. Wer Kräuter für die Küche oder Naschhecken für den Bio-Snack zwischendurch anpflanzt, verzichtet aus eigenem Interesse ohnehin auf einen derartigen Einsatz. 

Linksammlung: 

 

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